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Schalke: Auch Zetlmeisl gehört wieder zur Profi-Abteilung

Zurück bei Schalkes Profis: Konditionstrainer Markus Zetlmeisl.

Zurück bei Schalkes Profis: Konditionstrainer Markus Zetlmeisl.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Nabil Bentaleb hinterlässt nach seiner Begnadigung im Schalke-Training einen guten Eindruck. Auch Markus Zetlmeisl gehört wieder zu den Profis.

Die Bundesliga-Fußballer des FC Schalke 04 haben am Dienstagvormittag mit der Vorbereitung auf das eminent wichtige Spiel am Freitagabend beim 1. FC Nürnberg begonnen. Der Tabellenfünftletzte gastiert um 20.30 Uhr beim Tabellenvorletzten. Und es ist nicht auszuschließen, dass Nabil Bentaleb in der Startelf stehen wird. Zumal Suat Serdar gesperrt und noch nicht klar ist, ob der Amerikaner Weston McKennie bis zum Spiel wieder topfit sein wird.

Der algerische Nationalspieler jedenfalls, der nach seinen disziplinarischen Verfehlungen von Trainer Huub Stevens in die U 23 der Königsblauen geschickt worden und nun nach drei Wochen begnadigt worden ist, trainiert am Dienstag erstmals wieder mit den Schalker Profis – und er hinterlässt dabei einen guten Eindruck.

Der 24-Jährige ist aber nicht der einzige Rückkehrer an diesem Dienstag: Auch Markus Zetlmeisl ist wieder da. Der Konditions- und Reha-Trainer, der sich 2009 gemeinsam mit Felix Magath vom VfL Wolfsburg auf den Weg nach Gelsenkirchen gemacht hat, ist seitdem nicht nur einmal in die Knappenschmiede ab- und aus dieser wieder aufgestiegen. Von nun an wird der 52-Jährige, den Cheftrainer Huub Stevens aus seiner zweiten Amtszeit auf Schalke noch bestens kennt, wieder zum Trainer-Stab der Schalker Profis gehören.

Nabil Bentaleb scheint übrigens gut drauf zu sein. Und er nutzt auch das Aufwärmprogramm, um noch reichlich zu quatschen, unter anderem auch mit seinem neuen Profi-Kollegen Nassim Boujellab. Der hat übrigens wieder zwei – jetzt muss es ja ehemalige heißen – Oberliga-Teamkollegen aus der U-23-Mannschaft der Königsblauen um sich herum: Jonas Carls (22) und George Timotheou (21).

Schalke: Benjamin Stambouli trainiert ohne Maske

Das Ganze beobachten unter anderem auch Nuni Kučuković, der als Scout beim Zweitliga-Zweiten Hamburger SV arbeitet und erzählt, dass Schalke einen hervorragenden Videoanalysten und Co-Trainer verpflichtet habe, nämlich Matthias Kreutzer, sowie Holger Floßbach, dessen Laune astrein zu sein scheint. „Es kommt ein guter Mann als Sportdirektor“, sagt er. Und der Trainer des Westfalenliga-Tabellenvierten DSC Wanne-Eickel schmunzelt so herrlich dabei.

Gelacht und geschmunzelt wird auch auf dem Rasen, die Laune dort scheint deutlich besser zu sein, als sie der Tabellenplatz vermuten lassen könnte. Und Guido Burgstaller freut sich darüber, dass Nabil Bentaleb wieder dabei ist. „Er hat uns kurz was gesagt und dann im Training wieder Vollgas gegeben“, sagt der österreichische Nationalstürmer. „Das war alles perfekt.“ Und was hat Nabil Bentaleb in der Kabine so erzählt? „Dazu sage ich nichts“. erklärt Guido Burgstaller.

Während des Trainings herrscht auf dem Rasen am Parkstadion übrigens Hochbetrieb: Drei Torhüter und 22 Feldspieler nehmen an der Einheit teil. Und an ein Gesicht müssen sich die Fans erst wieder gewöhnen: Benjamin Stambouli, der Franzose, steht erstmals seit seinem am 25. Januar in der Partie bei Hertha BSC erlittenen Jochbeinbruch wieder ohne schützende Maske auf dem Platz. Auch Weston McKennie (Außenbandriss im linken Sprunggelenk aus dem Länderspiel gegen Ecuador vom 22. März) trainiert zumindest eine Stunde mit der Mannschaft, ehe er alleine einige Laufrunden absolviert, während seine Teamkollegen Fußball spielen.

Zu diesem Zeitpunkt ist Salif Sané schon längst wieder im Kabinentrakt verschwunden. Der 28-Jährige hat auf dem Parkstadion-Rasen nur eine halbstündige individuelle Einheit absolviert – gemeinsam mit Athletik- und Reha-Trainer Thorsten Rikaid aus dem Therapeuten-Team des Medicos. Den senegalesischen Verteidiger plagen muskuläre Probleme, die bereits zum kurzfristigen Ausfall für das Spiel am Samstag gegen Eintracht Frankfurt geführt haben.

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