Schalke 04

Ralf Fährmanns komisches Gefühl bei der Stippvisite in Lotte

Norwichs Ralf Fährmann (l.) verabschiedet sich nach dem Testspiel in Lotte von Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider.

Norwichs Ralf Fährmann (l.) verabschiedet sich nach dem Testspiel in Lotte von Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider.

Foto: dpa

Lotte.   Norwich-Keeper Ralf Fährmann fehlt ausgerechnet beim 2:1-Sieg gegen Stammklub Schalke. Torwart freut sich auf den Start der Premier League.

Ralf Fährmann stutzte einen Moment. Der neue Torwart des englischen Premier-League-Aufsteigers Norwich City sah sein Konterfei groß auf dem Mannschaftsbus von Testgegner Schalke 04. Fährmann ist aber erst nach seiner einjährigen Leihe wieder ein Königsblauer. „Das war ein komisches Gefühl, meinen Kopf auf dem Bus zu sehen“, so Fährmann.

Fährmann sollte aus dem Fokus genommen werden

Die Fans hatten darauf gehofft, Fährmann im Test in Aktion zu sehen. Daraus wurde nichts. „Es hat sich so ergeben, dass ich nicht spiele“, erklärte Fährmann. Norwichs Trainer Daniel Farke wollte seinen Schlussmann zum einen etwas aus dem Fokus herausnehmen und ließ zum anderen auf der Keeper-Position rotieren. So sah Fährmann auf der Tribüne die Norwich-Treffer von Teemu Pukki (13.) und Moritz Leitner (60.) - und das zwischenzeitliche 1:1 von S04-Talent Rabbi Matondo (49.). Insgesamt fühlt sich Fährmann in Norwich „schon gut integriert“. Auch die offene Frage, wo das Schalker Urgestein (Vertrag bis 2023) in der kommenden Spielzeit wohnen wird, ist geklärt: „Ich habe eine Wohnung gefunden. Am Montag ist die Schlüsselübergabe.“

Viele Gerpäche mit ehemaligen Mitspielern

Nach dem Testspiel gegen Schalke führte Fährmann noch viele Gespräche mit seinen alten Teamkollegen und Torwarttrainer Simon Henzler. „Es hat riesig Spaß gemacht, alle wieder zu sehen“, meinte der Torhüter mit einem Strahlen in den Augen. Demnächst sind in der Premier League alle Augen auf ihn gerichtet. Fährmann wird als Torwart bei Aufsteiger Norwich in den Duellen mit den Topteams Manchester City, Liverpool, Chelsea und Arsenal oft im Blickpunkt stehen. „Wie es genau ist, in der Premier League zu spielen, weiß ich noch gar nicht“, meint Ralf Fährmann, „ich weiß aber, dass wir in Norwich eine sehr, sehr motivierte Mannschaft haben. Ein Team, das kicken kann und das richtig Spaß am Fußballspielen hat.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben