Nach vielen Jahren bei der Spielerberatungsagentur Rogon von Roger Wittmann hat der ehemalige Schalke-Profi Max Meyer das Management gewechselt. Künftig wird der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler von der Unique Sports Group vertreten, die Niederlassungen in London, Manchester und Karlsruhe hat. Auch Schalkes Torwart Marius Müller wird von der Agentur vertreten.
Schon der Transfersommer wird für Meyer und seine neuen Berater spannend – denn es steht ein Vereinswechsel an. Noch bis 30. Juni steht er zwar beim FC Luzern in der Schweiz unter Vertrag, doch der Klub hat vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass sich die Wege trennen werden. Angebote zur Vertragsverlängerung ließ Meyer verstreichen, was die Schweizer dazu veranlasst hat, ihre Offerte zurückzuziehen. „Bei Max Meyer ist es so, dass wir uns seit letztem Sommer bis Ende März stark darum bemüht haben, den Vertrag zu verlängern. Jedoch konnte er sich nicht zu einem Entscheid durchringen und daher haben wir unser Angebot zurückgezogen“, sagte Sportdirektor Remo Meyer in der Zeitung Blick.
Max Meyer: Öffentliche Schlammschlacht rund um Schalke-Abschied
Zuletzt wurde auch über eine Meyer-Rückkehr zu Schalke 04 diskutiert, die von S04-Torwart und seinem ehemaligen Teamkollegen Marius Müller ausgelöst wurden. „Ich bin als Freund natürlich drauf und dran, ihn für uns zu begeistern“, sagte Müller im Interview mit der Bild. „Ich würde mich freuen, neben ihm in der Kabine sitzen zu dürfen. Deswegen werde ich vielleicht noch ein-, zweimal öfter anrufen, als ich es ohnehin schon mache.“ Gespräche zwischen Meyer und Schalke gibt es aktuell allerdings nicht.
Zumal sein Abschied im Jahr 2018 nicht ohne Nebengeräusche verlief. Während der Vizemeister-Saison unter Trainer Domenico Tedesco hatte der damalige Sportvorstand Christian Heidel Meyer ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet – das Meyers Ex-Berater Roger Wittmann jedoch als nicht gut genug erachtete. Heidel und Wittmann lieferten sich anschließend eine öffentliche Schlammschlacht. Heidel machte öffentlich, dass der Berater Meyer als „Weltklassespieler“ bezeichnet hatte. Ein Etikett, das Meyer bis heute anhaftet. Und das ihm nicht guttat. Nach 192 Einsätzen verließ er Schalke 04.
Über die Stationen Crystal Palace, 1. FC Köln, Fenerbahce und FC Midtjylland landete Meyer im Sommer 2022 beim FC Luzern – wo er sportlich endlich wieder überzeugen konnte. Bei den Schweizern ist er Stammspieler und war zwischenzeitlich sogar Kapitän.
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