Noch vor zwei Wochen diskutierte der FC Schalke 04 über die Angst vor dem Absturz in die Dritte Liga. Nach zwei Siegen in Folge ist der Turnaround noch nicht geschafft und die Tabellensituation immer noch nicht rosig, aber die gute Laune kehrt nach Gelsenkirchen zurück. Das hat vor allem mit den Änderungen zu tun, seit Trainer Karel Geraerts das Traineramt übernommen hat. Wir analysieren, was gut läuft - und was noch nicht.

Gut - die Defensive: Geraerts ist es gelungen, die Abwehr zu stabilisieren. Seine Grundordnung ist das 3-5-2-System, aber er stellte während der Spiele auch schon mal auf eine Taktik mit Viererkette um, wenn es die Situation erforderte. Lücken im Mittelfeld, unter Ex-Trainer Thomas Reis noch sehr groß, gibt es selten. Die Spieler kommen zudem mit der von Geraerts' verlangten intensiven Spielweise immer besser zurecht.