Zusammen standen Sebastian Polter und Simon Terodde, die Konkurrenten um den Platz im Sturmzentrum des Zweitligisten FC Schalke 04, am Dienstagvormittag nur in einem kurzen Moment auf dem Platz. Polter verließ den Trainingsrasen als letzter Profi, nachdem er in einer Medienrunde einige Fragen beantwortet hatte, der angeschlagene Terodde betrat den Rasen, um einige Laufrunden zu drehen.

Ein paar freundliche Worte wechselten die beiden erfahrenen Stürmer, verändert hat sich ihr Verhältnis im Vergleich zur vergangenen Saison nicht, wie Polter auf Nachfrage dieser Zeitung erzählte: "Wenn sich ein Verhältnis verändern würde, nur weil man miteinander konkurriert, wäre man im Teamsport falsch. Jeder von uns gönnt dem anderen das Gute. Trotzdem möchtest du vor dem anderen spielen. Wenn Simon spielt und ich auf der Bank sitze, sage ich nicht: Ich wünsche ihm das Schlechteste. Das bin ich nicht, das ist Simon nicht."