Es war ein Zufall, dass Schalke-Torwart Marius Müller gerade vor dem Kabinentrakt vom Erlebnis gegen seinen Ex-Klub 1. FC Kaiserslautern sprach, als hinter ihm die Tür aufging und Ralf Fährmann sich auf dem Weg aus der Veltins-Arena machte. Fährmann, der angeschlagene Platzhirsch auf dieser Position, und Müller, der Herausforderer, der sich gerade mit spektakulären Paraden in der Gunst der S04-Fans einen Platz sichert. Klar, in Hamburg viel zu oft chancenlos gewesen, aber immerhin nun gegen den Jugendverein zu null gespielt. „Ich bin im maximalen Genießer-Modus“, sagte Marius Müller stolz nach dem 3:0, das den Königsblauen die ersten Punkte der Zweitliga-Saison beschert hatte.

Marius Müller über Schalke-Debüt: "Unglaublich"