Oft in dieser Saison griff in den Bundesligaspielen mit Beteiligung des FC Schalke 04 der Video-Assistent ein - zuletzt beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend. Die Meinung der Schalke-Fans ist klar: Ihr Klub, so ist es vor allem in den sozialen Medien nachzulesen, werde dauerhaft klar benachteiligt. Wir haben uns die 20 Saisonspiele genau angeschaut und jeden VAR-Eingriff und mögliche weitere Fehlentscheidungen überprüft. Hier ist unser Faktencheck: Wie viel Schiri- und VAR-Pech hatte Schlusslicht Schalke wirklich in dieser Bundesliga-Saison? Klar ist: Der S04-Ärger ist nachzuvollziehen.

1. Spieltag: 1. FC Köln - Schalke 04, drei VAR-Entscheidungen gegen Schalke

10. Minute: Schalke geht durch einen schönen Schuss von Rodrigo Zalazar in Führung, der Jubel ist groß. Nach Studium der Video-Bilder erkennt Schiedsrichter Schröder auf Abseits, da Maya Yoshida im Sichtfeld von Kölns Torwart Marvin Schwäbe gestanden hatte und somit nach Schröders Meinung aktiv eingriff. Eine umstrittene Entscheidung, denn auch wenn Yoshida sich nicht dort aufgehalten hätte, wäre der satte Schuss ins Tor geflogen.