Mit Christian Heidel und Schalke 04 ist es ein wenig wie mit einem Detail der Harry-Potter-Bücher. Dort gibt es einen bösen Zauberer, Lord Voldemort heißt der, und wenn über ihn gesprochen wird, nehmen nur wenige seinen Namen in den Mund. „Der, dessen Name nicht genannt werden darf“, heißt es meist. Wer in der Geschäftsstelle der Schalker in diesen Tagen nach Heidel fragt, der bekommt als Antwort auch nicht oft den richtigen Namen. Häufig lautet die Reaktion: „Der da aus Mainz.“ An diesem Mittwoch kommt es zum brisanten Wiedersehen. Heidel, für viele Schalker der Hauptschuldige am sportlichen Niedergang, ist mit seinem Herzensklub FSV Mainz 05 zu Gast in der Arena (20.30 Uhr/Sky).