Der Schock saß auch am Montagvormittag noch tief: Während die Ersatzspieler des FC Schalke 04 vor 50 Zuschauern ein intensives 75-Minuten-Training absolvierten, wurde Innenverteidiger Sepp van den Berg nur ein paar Meter entfernt in eine MRT-Röhre geschoben. Da ging es nicht darum, ob sich der 20 Jahre alte Niederländer im Spiel gegen Augsburg (2:3) verletzt hat, sondern nur: wie schwer. Bis zum Jahresende, das ist klar, wird er nicht mehr spielen können. Er zog sich eine schwere Bänderverletzung am Sprunggelenk zu, ursprünglich hatte Schalke sogar einen Bruch befürchtet. Von fünf Innenverteidigern im Kader sind nur noch zwei übrig. Und einer ist besonders gefordert: Leo Greiml.

Schalke: Auch Kaminski und Cissé sind verletzt