Als Alex Kral im Trainingslager in Mittersill im Juli zum Team des Bundesliga-Aufsteigers FC Schalke 04 stieß, hatte Sportdirektor Rouven Schröder eine verrückte Idee. Krals markante Locken-Frisur könne Schalke ja zu einer Perücke verarbeiten und im Fanshop verkaufen, sagte Schröder. Als diese Zeitung den 24-Jährigen im Interview darauf anspricht, muss er laut lachen: „Ich habe ihm gesagt, dass ich mir nicht sicher bin, ob das ein guter Businessplan ist.“ Der tschechische Nationalspieler hat viel zu sagen – auch über prominente Vorgänger.
Herr Kral, in den Neunzigerjahren waren zwei Profis aus Tschechien sehr erfolgreich bei Schalke 04. Haben sie schon mal von ihnen gehört?
Alex Kral: Jiri Nemec war der Erste. (überlegt) Der zweite Name liegt mir auf der Zunge.



