Die Idee, die beim FC Schalke 04 im Januar 2019 hinter der Verpflichtung von Rabbi Matondo steckte, schien auf den ersten Blick eine goldene zu sein. Ein gerade 18 Jahre alt gewordener, sprintstarker Flügelstürmer aus der Jugend von Manchester City - und das für nur zehn Millionen Euro Ablöse? Ein Schnäppchen, so wirkte es zunächst, könnte dem damaligen Manager Christian Heidel gelungen sein. Finanziert wurde Matondo aus Champions-League-Einnahmen. Knapp dreieinhalb Jahre später - es ist wirklich noch nicht lange her - ist Schalke Zweitligist und Matondo eine millionenschwere Belastung. Noch.

Schalke: Ex-Trainer Wagner entwickelt für Matondo "Rabbi-Go"-Taktik