Es gibt einen Begriff, der beim Zweitligisten FC Schalke 04 für einige Diskussionen sorgt. Es geht um die "zusammengewürfelte Mannschaft". Nach der blamablen 1:4-Demütigung bei Jahn Regensburg am Samstag benutzten sowohl Trainer Dimitrios Grammozis als auch Sportdirektor Rouven Schröder diesen Begriff. Beide wollen ihn nicht zu einer Ausrede für den Fehlstart machen, auch wenn Grammozis dies dann doch tat: "Wir hatten bisher 30 Bewegungen in dieser Transferperiode. Das haben manche in vier Jahren." "Zusammengewürfelt" - was ist da dran? Ein Faktencheck.

Zunächst einmal ist das Wort "zusammengewürfelt" allein nicht ganz vorteilhaft. Denn als Schröder gemeinsam mit Sportvorstand Peter Knäbel das Aufgebot zusammenstellte, haben sie bestimmt nicht gewürfelt, ob sie Kandidat 1 oder Kandidat 6 ansprechen. Dahinter steckte schon ein genauer Plan.