Sein letztes Tor war also ein im Nachschuss verwandelter Elfmeter. Am 33. Spieltag war Klaas-Jan Huntelaar beim Schalker 4:3-Sieg gegen Eintracht Frankfurt erst an Torwart Kevin Trapp gescheitert, dann schob er den abgeprallten Ball im zweiten Versuch über die Linie. Kein Kunstwerk für einen wie ihn. Und im Zeichen des Schalker Abstiegs auch nicht besonders bedeutungsvoll. Aber es war das letzte Tor, das dieser Klaas-Jan Huntelaar in seiner großartigen Karriere erzielt hat.
Am Donnerstag hatte Schalke verkündet, dass Klaas-Jan Huntelaar (37) und Sead Kolasinac (27) keine neuen Vertragsangebote mehr bekommen werden: Sportvorstand Peter Knäbel sprach von einer „sportlich wie menschlich“ schmerzhaften Entscheidung. Schalke kann sich eine weitere Zusammenarbeit mit den beiden Profis aus finanziellen Gründen nicht leisten – für den Niederländer Huntelaar, eine Vereinsikone, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit das Karriere-Ende bedeuten. Der Stürmer hatte diesen Beschluss schon Ende des vergangenen Jahres gefasst, war zuletzt aber ins Grübeln geraten. Nun geht mit ihm der vielleicht letzte ganz große Schalker.




