Der Aufsichtsrat des FC Schalke 04 ist nicht mehr das, was er viele Jahre lang war. Er war abhängig von Clemens Tönnies, dem mächtigen Chef, der es nicht dabei belassen wollte, ein Kontrollgremium anzuführen. Er mischte sich auch ins operative Geschäft ein, gab dem Vorstand Aufträge. Und hatte am Ende das letzte Wort.
Das System funktionierte sehr lange, weil Schalke Erfolg hatte und regelmäßig im Europapokal vertreten war. Es brach zusammen, als 2020 im Zuge von Corona neben der sportlichen auch die finanzielle Krise sichtbar wurde. Der langjährige Chef stieg aus, weil zeitgleich auch die Probleme in seinem Fleisch-Imperium zu groß geworden waren.





