Es war große Erleichterung zu spüren, als Schalke 04 am Freitagnachmittag mit einem in sich geschlossenen und starken Paket an die Öffentlichkeit ging. Wie bedeutsam das soeben Verkündete ist, war ganz am Ende der Mitteilung zu lesen: „Die monatliche Entlastung im Millionenbereich bedeutet einen überaus wertvollen Beitrag zur Liquiditätssicherung des Vereins und hilft, Schalke 04 als einen der größten Arbeitgeber der Region Gelsenkirchen zu sichern und zu stabilisieren.“ Schalke 04 hat sein Stabilitäts-Paket im Zuge der Corona-Krise geschnürt.

Zunächst bis zum Saisonende verzichten Lizenzspieler, Trainer und Betreuer sowie viele Verantwortungsträger des Fußball-Bundesligisten auf einen Teil ihrer Gehälter und Prämien; zusätzlich wurde eine prozentuale Aussetzung der Bezüge bis zum 30. Juni dieses Jahres vereinbart. Wie hoch die Einsparungen sind, teilte Schalke nicht mit. Nach Informationen der WAZ werden aber pro Monat etwa 2,5 Millionen Euro eingespart, so dass für die Monate März, April, Mai und Juni insgesamt 10 Millionen Euro zusammenkommen. Der größte Teil davon kommt aus den Reihen der Lizenzspieler, die natürlich auch am meisten verdienen. „Unsere Spieler haben damit eindrucksvoll dokumentiert, was ihnen unser Verein bedeutet“, sagte Sportvorstand Jochen Schneider.