Als sich Sebastian Boenisch am 11. Februar 2006 zur Einwechslung bereitmachte, war eigentlich alles gelaufen. Und wie: Schalke führte mit 7:4 gegen Bayer Leverkusen, und es waren nur noch sechs Minuten zu absolvieren. Also verhalf der damalige S04-Coach Mirko Slomka dem 19-jährigen Eigengewächs Boenisch zu dessen Bundesliga-Debüt. „In dem Moment, als ich ins Spiel kam, war ich natürlich aufgeregt ohne Ende“, erinnert sich der mittlerweile 32-Jährige. „Die Arena hat gebrannt – klar, beim Stand von 7:4. Das war schon spektakulär damals, und fußballerisch war es eine dankbare Aufgabe. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt noch eine Ballberührung hatte. Viel falsch gemacht haben kann ich jedenfalls nicht, es blieb ja bekanntlich beim 7:4.“ Einem Resultat für die Ewigkeit.

Boenisch tippt diplomatisch auf ein 1:1