Der wirklich interessante Blick auf Amine Harit erfolgte diesmal aus der zweiten Reihe. Gesprochen und geschrieben worden war über Schalkes neu erleuchtetes Sternchen in den vergangenen Tagen wahrlich schon genug; nun aber war es spannend zu beobachten, wie er sich gab, als alle nur noch auf ihn schauten. Auf jeden Fall wurde viel geflachst und laut gelacht, als Harit im Pulk der Reporter stand. Einmal sagte er, er sei mit seinen 22 Jahren auch deswegen erwachsen geworden, weil er jetzt eine Frau und eine kleine Tochter zu versorgen habe: „Ich muss arbeiten, um das Essen nach Hause zu bringen.“
Die meiste Zeit ging es aber um seinen Zauberfuß, mit dem Harit Schalke zum 2:1-Sieg über den FSV Mainz 05 geschossen hatte: Für ihn das schönste Tor, das er in seinem Leben bisher vollbracht hat. Harit wirkte wie ein glücklicher junger Mann, dem im Moment alles gelingt.





