Torjäger, das sagt schon der Begriff, sind ja scharf auf möglichst viele Tore, aber Schalkes Guido Burgstaller unternahm nach dem 3:0-Sieg gegen Hertha BSC Berlin nicht mal ansatzweise den Versuch, den Treffer zum 2:0 für sich zu reklamieren. Herthas Verteidiger Karim Rekik hatte den Schuss des Schalker Angreifers mit letzter Kraft über die eigene Torlinie bugsiert - ob der Ball auch ohne fremde Hilfe ins Tor gegangen wäre, konnte Burgstaller nicht beurteilen. “Ja, wahrscheinlich war es ein Eigentor”, sagte Burgstaller schließlich und schob nach: “Es ist aber auch scheißegal. Hauptsache, er war drin und nicht drüber.”