Hier der Schalker Schwabe Jochen Schneider, dort die kühlen hanseatischen Kaufleute des SV Werder Bremen: Allein diese Konstellation ließ bis zum Dienstag darauf schließen, dass das Transfer-Geschäft zwischen Schalke 04 und Werder Bremen um Nabil Bentaleb mit Ruhe und Bedacht abgewickelt wird. Bis am Dienstag Bremens Sportchef Frank Baumann, übrigens kein gebürtiger Hanseat, den Poker mit einer Äußerung anheizte: „Wir haben weiter Interesse an Bentaleb, der Spieler kann sich auch einen Wechsel nach Bremen vorstellen“, sagte Baumann zunächst. Und dann: „Derzeit sieht es aber so aus, dass Schalke ihn wieder integrieren will.“