Als Benito Raman die Schuhe ausgezogen hatte und auf Socken durch die Interview-Zone im Borussia-Park lief, sah man immer noch den dicken Tapeverband um den rechten Knöchel. Das Andenken an den Trainingsunfall vor knapp zwei Wochen, der den schnellen Stürmer zurückgeworfen hatte im Bemühen, für Schalke sofort eine große Verstärkung zu werden. Doch Benito Raman ist offenbar hart im Nehmen und wohl auch robust im Kopf. Robust genug jedenfalls, um seine vergebene Großchance beim Bundesliga-Start in Mönchengladbach (0:0) ganz schnell abzuhaken. „Da habe ich eigentlich null Bedenken“, sagt Trainer David Wagner: „Weil er ein offener Junge ist.“