Erlkönig? Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland? Und all die anderen Klassiker aus grauer Schulzeit – alles vergessen. Aber die Namen der elf Spieler des FC Schalke 04, die am 1. Juli 1972 durch ein 5:0 im Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern Deutscher Pokalsieger wurden, betet ein jeder S04-Fan, der damals schon auf der Welt war, fehlerfrei im Schlaf herunter. „Das war die beste Mannschaft, die Schalke jemals gehabt hat“, behauptet Klaus Fischer, einer der königsblauen Leistungsträger zu jener Zeit, auch heute noch mit dem zeitlichen Abstand von 47 Jahren.

Ein Torjäger wie Klaus Fischer, er hätte heutzutage einen Marktwert im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und wäre nur von den ganz großen Weltklubs zu bezahlen. Die Summen von damals waren wesentlich bescheidener, wenngleich die Schalker Top-Spieler der 1970er-Jahre im Vergleich zur Rest-Bevölkerung auch schon ganz ordentlich verdient haben. Aber was den königsblauen Akteuren aus jener Zeit als nachhaltige Erinnerung geblieben ist, sind keine Geldscheine, sondern Werte, die auf keinem Bankkonto eingezahlt werden können.