Martin Schmidt wollte an diesem Tag im Mai einfach nur ein guter Gast sein. Also wandte sich der Trainer des FC Augsburg nach dem 0:0 seiner Mannschaft auf Schalke an die Runde in Gelsenkirchen und gratulierte dem FC Schalke 04 zum Klassenerhalt. So höflich das gemeint war, so sehr legte er damit nochmals den Finger in die immer noch schmerzende königsblaue Wunde: Wenn der FC Augsburg dem abgeschmierten Vize-Meister die Glückwünsche zum Erhalt der Erstklassigkeit aussprechen darf, dann muss auf Schalke schon verdammt viel schiefgelaufen sein.
Von Platz zwei auf 14 in der Abschlusstabelle – wie konnte es so weit kommen?





