RWE-Trainersuche

Rot-Weiss Essen: Titz soll Neitzel-Nachfolger werden

Foto: firo Sportphoto/ Fabian Simons / firo Sportphoto

Essen  Nach Informationen dieser Redaktion soll der ehemalige Bundesliga-Trainer Nachfolger von Karsten Neitzel beim Regionalligisten aus Essen werden.

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Wie RevierSport erfuhr, ist der 48-Jährige der Top-Kandidat für den vakanten Trainerposten an der Essener Hafenstraße. Der gebürtige Mannheimer, der das RWE-Auswärtsspiel am drittletzten Spieltag in Oberhausen (1:1) von der Tribüne aus verfolgte, könnte schon bald als neuer Cheftrainer des Viertligisten vorgestellt werden. Die Essener kündigten an, den Neitzel-Nachfolger zeitnah präsentieren zu wollen.

Titz hat sich einen Namen als Bundesliga-Trainer beim Hamburger SV gemacht. Am 21. März 2018 übernahm er die Profimannschaft des HSV, nachdem er die U21 zuvor auf Platz eins in der Regionalliga Nord geführt hatte. Titz konnte den Abstand auf den Relegationsplatz von sieben auf zwei Punkte verkürzen, der HSV musste aber dennoch erstmals aus der Bundesliga absteigen.

Christian Titz arbeitete bei Viktoria Köln

Am 23. Oktober 2018 wurde der gebürtige Mannheimer in Hamburg entlassen und durch Hannes Wolf ersetzt. Aufstiegsfavorit Hamburg lag zu diesem Zeitpunkt in der zweiten Bundesliga auf Platz fünf.

Zuletzt wurde Titz, der in seiner Trainerlaufbahn auch für den FC Homburg, Viktoria Köln, den 1. FC Passau und Alemannia Aachens U19 arbeitete, auch beim Zweitligisten Holstein Kiel gehandelt. Die heiße Spur führt nun allerdings nach Essen, wo sich die Verantwortlichen für eine Veränderung auf der Trainerposition entschieden haben.

Neitzel wurde mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Chef-Trainer freigestellt. Das teilten die Verantwortlichen dem 51-Jährigen am Dienstag in einem persönlichen Gespräch mit. Neitzel muss nun die Konsequenzen für eine enttäuschende RWE-Saison tragen. Denn die Essener landeten am Ende der abgelaufenen Regionalliga-Spielzeit nur auf Rang acht, 21 Punkte hinter Aufsteiger Viktoria Köln.

"Die sportliche Entwicklung und die Analyse der Gesamtsituation hat uns trotz seiner fachlichen Qualitäten zu dem Entschluss gebracht, den derzeitigen Umbruch auch auf der Position des Chef-Trainers zu vollziehen“, erklärte Essens Vorstand Marcus Uhlig.

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