Ruhetag an der Hafenstraße: Vor der Abfahrt am Dienstag um neun Uhr ins Trainingslager nach Herzlake gönnte RWE-Coach Christian Titz seinem Kader noch einmal einen freien Tag, um Kräfte zu sammeln. Schließlich wird bei diesen tropischen Temperaturen auch in Niedersachsen bei den Doppelschichten ordentlich der Schweiß fließen. Das Team soll sich einspielen, kennenlernen und idealerweise schon einmal die ersten Hierarchien bilden.
Zwei heiße Kandidaten für das Kapitänsamt konnten beim 13:0-Sieg in Bottrop jeweils eine Halbzeit lang besichtigt werden. Zu Beginn führte Neuzugang Marco Kehl-Gomez die Mannschaft im Jahnstadion mit der Kapitänsbinde aufs Feld. „Es war eine große Ehre für mich, ich übernehme gerne Verantwortung. Ob ich die Binde jedoch weiterhin tragen darf, ist noch nicht geklärt“, meinte der 27-Jährige in eidgenössischer Bescheidenheit. Den Anspruch mit Leistung zu untermauern fiel dem Innenverteidiger gegen den Bezirksligisten natürlich schwer, er litt wie Nebenmann Alexander Hahn in den 45 Minuten unter chronischer Unterbeschäftigung. „Dennoch muss man die Spannung immer hoch halten, kicken können die auch“, so der gebürtige Züricher zu der mentalen Herausforderung.





