Torsten Lieberknecht machte am Samstag hinter dem 2:0 (2:0)-Sieg des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg bei den Würzburger Kickers einfach „nur einen Haken dran“. Der Trainer der Zebras wusste, dass sein Team nicht den besten Tag erwischt hatte und auch mit einer Portion Glück die Punkte einsackte, mit denen der MSV auf den zweiten Tabellenplatz kletterte.
Ein Spitzenteam muss auch solche Spiele gewinnen. Personell trat der MSV die Fahrt ins Frankenland auf dem Zahnfleisch an. Migel-Max Schmeling (Fußentzündung) und Ahmet Engin (Rückenbeschwerden) warfen verletzungsbedingt vor der Abreise das Handtuch. Mit Jonas Brendieck und Steven Deana gehörten beide Ersatztorhüter dem 18-Mann-Kader an. „So etwas habe ich in meiner Laufbahn auch noch nicht erlebt“, sagte Lieberknecht.


