Beim Blick auf den Fernseher in den Katakomben des Eintracht-Stadions lächelte Leroy-Jacques Mickels . Der Spieler des Fußball-Drittlisten MSV Duisburg sah zum ersten Mal seinen Treffer zum 2:0 gegen Eintracht Braunschweig. „Normalerweise schieße ich in die lange Ecke“, lachte der 24-Jährige. Diesmal wählte er mit einem satten 17-Meter-Schuss die kurze Ecke. Eine gute Entscheidung. So feierte der Flügelspieler beim 3:0-Erfolg der Zebras seinen ersten Profitreffer.
Mickels, kann die Dinge, die gerade passieren, so recht noch nicht einordnen. „Das ist Wahnsinn“, sagt der Neuzugang. Zuletzt hatte er im Mai getroffen – und das gleich dreifach, beim 6:0-Erfolg der SSVg Velbert beim TSV Meerbusch. In der Oberliga. Nun kickt der gebürtige Siegburger in einer anderen Welt. Zum Beispiel in Braunschweig, gegen den Deutschen Meister von 1967.


