Die Messlatte liegt nicht hoch, sie befindet sich in Bodennähe. In der letzten Zweitliga-Saison verbuchte der MSV Duisburg gerade einmal sechs Stürmertore, wobei John Verhoek in der Liga leer ausging und nur einmal im DFB-Pokal traf. Es dürfte nicht zu viel verlangt sein, von Petar Sliskovic zu erwarten, dass er diese Quote beim Fußball-Drittligisten in der neuen Saison im Alleingang toppt. Der Neuzugang vom VfR Aalen ist der neue Hoffnungsträger in der Duisburger Offensive.

Der Stürmer gibt sich zu diesem Thema zwar defensiv – „Ich mache mir da keinen Druck“ – schaltet aber schnell in den Angriffsmodus um: „Natürlich will ein Stürmer möglichst in jedem Spiel treffen.“ In der jüngeren Vergangenheit erzielte der Kroate brauchbare Quoten. Beim Drittliga-Absteiger VfR Alen, für den er in der Rückrunde der vergangenen Saison spielte, erzielte er in 16 Spielen sechs Tore. Im ersten Halbjahr war er in Regionalliga Nordost beim späteren Insolvenzklub Viktoria 89 Berlin in 15 Begegnungen neunmal erfolgreich.