Am Mittwoch-Vormittag lagen an der Westender Straße 16 Spieler erschöpft auf der Rasenfläche. So schilderte Torsten Lieberknecht, Trainer des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg, das Ende der ersten von zwei Einheiten auf der Vereinsanlage in Meiderich. „Die Laufeinheit um 8 Uhr war schon eine Grenzerfahrung“, verwies der 45-Jährige auf die hochsommerlichen Temperaturen.

Lieberknecht macht in diesen Tagen viele Grenzerfahrungen. Einen radikalen Umbruch, wie ihn der MSV derzeit vollzieht, hat er nach eigenem Bekunden in seiner Laufbahn so noch nicht erlebt. Nach dem Bundesliga-Abstieg mit Eintracht Braunschweig habe es auch einen großen Schnitt gegeben, aber die aktuelle Situation in Duisburg sei schon eine besondere.