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Gladbach-Trainer Hecking hat viel Geduld mit Verlierer-Team

Vertraut wohl weiter seiner Stammformation: Gladbachs Trainer Dieter Hecking.

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Vertraut wohl weiter seiner Stammformation: Gladbachs Trainer Dieter Hecking. Foto: Getty Images

Mönchengladbach.  Am Samstag tritt Gladbach gegen Aufsteiger Hannover an. Trainer Hecking hält trotz des 1:6-Debakels in Dortmund wohl an seiner Startelf fest.

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Borussia Mönchengladbachs Dieter Hecking zählt zu jenen Cheftrainern im Profifußball, die gern an der Startelf ihres Vertrauens festhalten. Selbst eine 1:6-Packung ändert an dieser Grundhaltung nichts. Und so dürfte Hecking seinen Verlierern von Dortmund vom vergangenen Wochenende eine Bewährungschance geben. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird das gegen den saisonübergreifend seit 18 Pflichtspielen ungeschlagenen Bundesliga-Rückkehrer Hannover 96 kein leichtes Unterfangen.

Hecking hätte allen Grund, dem einen oder anderen Stammspieler eine Verschnaufpause einzuräumen. Thorgan Hazard etwa. Den belgischen Nationalspieler plagt die Ladehemmung. Ein Elfmetertor in Leipzig in sieben Pflichtspielen sind eine magere Ausbeute. „Ich werde Toto das Vertrauen schenken und ihn an seine Stärken erinnern“, betont jedoch Hecking.

Oxford braucht Geduld

Dass beide Innenverteidiger in Dortmund bei fünf der sechs Gegentreffer schlecht aussahen, bestreitet der Trainer nicht. Die Verantwortung bürdet Hecking aber weder Matthias Ginter, noch Jannik Vestergaard auf. „In Dortmund hat mir das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft nicht gefallen“, sagt der Trainer, „Matthias und Jannik wollen gegen Hannover etwas gutmachen.“

Was die Chancen auf das Bundesliga-Debüt für Heckings ersten Nachrücker in der Innenverteidigung minimalisiert, die 18-jährige West-Ham-Leihgabe Reece Oxford. Das defensive Mittelfeld, das mit Christoph Kramer und Denis Zakaria bisher wenig offensive Akzente zu setzen vermag, steht auch nicht zur Debatte. Talent Mickael Cuisance (18) braucht wie Oxford Geduld.

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