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Gladbach sucht gegen Hertha BSC Partner für Mahmoud Dahoud

Mahmoud Dahoud.

Foto: firo

Mahmoud Dahoud. Foto: firo

Mönchengladbach.   Das defensive Mittelfeld von Borussia Mönchengladbach ist gegen Hertha BSC geschwächt. Das ist eine Chance für den 19-jährigen Lászlo Bénes.

Nein, Kopfschmerzen habe er nicht. Borussia Mönchengladbachs Cheftrainer Dieter Hecking mag auch sein personelles Problem nicht dramatisieren, das defensive Mittelfeld für das Bundesliga-Heimspiel am Mittwoch (20 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC zu besetzen. Und doch dürfte Hecking über einen passenden Partner für Mahmoud Dahoud grübeln.

In Weltmeister Christoph Kramer (Innenbandteilriss im Knie) und dem gesperrten Tobias Strobl (Gelb-Rot in Frankfurt) fallen gegen den Berliner Tabellenfünften beide potenziellen Abräumer neben Techniker Dahoud aus.

Vier Varianten sind denkbar. Allerdings nur in der Theorie. Seinen Abwehrchef Andreas Christensen, der bei Borussia auch schon den Sechser gegeben hat, will Trainer Hecking nicht aus der Innenverteidigung abziehen. Die Leihgabe vom FC Chelsea, die im Sommer nach zwei starken Spielzeiten bei Gladbach an die Stamford Bridge zurückkehren wird, ist einer der besten Zweikämpfer der Bundesliga. Und spielt dabei überaus selten Foul.

Keine Schokoladenposition

Außenverteidiger Tony Jantschke kam kurz vor der Länderspielpause beim 0:1 im Heimspiel gegen Bayern München vor der Abwehr zum Zug. Eine Schokoladenposition ist die Sechs für den dienstältesten Borussen, der schon 2006 als 16-Jähriger vom FV Dresden-Nord an den Niederrhein gewechselt war, wahrlich nicht. Das merkte man Jantschke an.

„Tony hat das gegen die Bayern ganz gut gemacht“, lobt Trainer Hecking zwar seinen Kämpfer. Doch bei Jantschke ist noch ungewiss, wie sehr ihn die Handprellung nebst Platzwunde aus dem Frankfurt-Spiel seinen Wirkungskreis beeinträchtigt. „Tony wird mit einer Manschette spielen können“, kündigt Hecking an.

Der hat für Dahoud noch zwei spielstärkere Partner in der Hinterhand. Der Ex-Dortmunder Jonas Hofmann, den Heckings Vorgänger André Schubert bereits in der vergangenen Sommervorbereitung ins defensive Mittelfeld gestellt hatte, übte die ungewohnte Position zuletzt beim 4:4 im Test gegen den FC St. Pauli.

Großes Talent

Einsatzchancen dürfte auch der 19-jährige Slowake Lászlo Bénes besitzen. Der Junioren-Nationalspieler setzte beim Kurzeinsatz gegen die Bayern mit feinen Zuspielen bemerkenswerte Ausrufezeichen. „Lászlo ist ein großes Talent, das uns noch viel Freude bereiten kann“, sagt Trainer Hecking. Gut möglich, dass der seinem Jungsprung gegen Hertha zum ersten Mal in die Startelf stellt.

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