Wirklich viel Zeit, den 1:0-Sieg im ersten Gruppenspiel gegen China zu verarbeiten, hatten die deutschen Fußballfrauen bei der WM in Frankreich nicht. Eine kurze Nacht später ging es schon weiter. Nach dem Erfolg am Samstag stieg das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Sonntagmorgen in den Schnellzug TGV. Rote Jacken, graue Trainingshosen, Kopfhörer im Ohr – so ging es nach Lille, wo im benachbarten Valenciennes am Mittwoch das zweite Spiel gegen Spanien stattfindet (18 Uhr/ZDF). Die meisten Spielerinnen zogen ihre Koffer. Nur Lena Oberdorf hatte extra zu schleppen, sie trug einen Korb mit Obst. Die mit ihrer Einwechslung zur jüngsten deutschen WM-Spielerin gewordene 17-Jährige des Bundesligisten SGS Essen lächelte trotzdem.





