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Co-Trainer von Bosz kritisiert Sokratis und großen BVB-Kader

Vergangene BVB-Zeiten: Hendrie Krüzen (links) und Peter Bosz.

Foto: firo

Vergangene BVB-Zeiten: Hendrie Krüzen (links) und Peter Bosz. Foto: firo

Essen.  Peter Bosz wurde beim BVB im Dezember entlassen. Jetzt hat sein Co-Trainer Hendrie Krüzen über die Gründe für den Rauswurf gesprochen.

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Am 9. Dezember wurden Peter Bosz und sein Co-Trainer Hendrie Krüzen bei Borussia Dortmund entlassen. Drei Wochen später meldet sich nun Bosz' Assistent zu Wort. In einem Interview mit der niederländischen Zeitung Tubantia spricht der 57-jährige Krüzen, der mit Bosz auch bei Vitesse Arnheim (Juli/2013 bis Juni/2015) und Ajax Amsterdam (Juli/2016 bis Juni/2017) zusammenarbeitete, über das Aus bei Borussia Dortmund. Er kritisiert BVB-Verteidiger Sokratis und den großen Kader.

Krüzen äußert sich in der Zeitung Tubantia über ...

.... die Verletzung des polnischen Nationalspielers Lukas Piszczek und Sokratis: "So komisch das auch klingt, aber es ging bergab, nachdem sich Lukasz Piszczek verletzt hat. Er hat die Spieler mitgenommen, war enthusiastisch, fiel dann aber aus. Ich hätte danach mehr von Sokratis erwartet. Er ist der zweite Kapitän und hätte Führungsqualitäten zeigen müssen. Stattdessen ließ er uns hängen."

... die Stimmung in der Mannschaft, die nicht mehr gestimmt haben soll: "Der Torhüter und die Abwehrspieler wollten mehr nach hinten absichern, die Mittelfeldspieler und Angreifer fanden unser Spiel gut und wollten gerne nach vorne spielen. Wir hatten 27 Spieler im Kader, das war zu viel. Du stellst elf auf und der Rest ist fast komplett unzufrieden. Die Unruhe nahm zu und es entstanden Grüppchen."

... über die Kader-Zusammenstellung: "Im Sommer hätten wir Spieler kaufen können, aber wir wollten die Mannschaft erst kennenlernen. Im Nachhinein war das zu abwartend und wir hätten Spieler holen müssen, die unserer Meinung nach gepasst hätten. Im Winter wollten wir zwei Innenverteidiger und einen Stürmer holen. Das sagt genug."

... über die Entlassung: "Die guten Ergebnisse blieben zu lange aus. Der Großteil der Mannschaft wollte, dass wir bleiben, aber irgendwann ist es zu viel. Wenn man in der Spitze arbeitet, kann man nicht ständig verlieren. Vier Mal hintereinander und man fliegt raus. Nach sechs Spielen ohne Sieg hatte ich es schon sicher erwartet, aber die Vereinsspitze hat lange ihre schützende Hand über uns gehalten. Sie sind auch enttäuscht, dass es nicht geklappt hat."

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