Dass Mahmoud Dahoud den BVB im Sommer verlassen wird, steht seit dieser Woche fest. Der Vertrag des 27-Jährigen wird nicht verlängert, in den kommenden Monaten aber gehört er noch zum Kader. Droht Ärger?

„Über Mahmoud Dahoud würde und könnte ich nichts Negatives sagen. Er ist ein herausragender Fußballer. Er war vor zwei Jahren derjenige, der komplett explodiert ist“, sagte Trainer Edin Terzic am Donnerstag. „Er wird noch ein wichtiger Faktor für uns sein. Wir hoffen, dass er gesund bleibt.“

BVB-Trainer Edin Terzic ist voll des Lobes für Mahmoud Dahoud.
BVB-Trainer Edin Terzic ist voll des Lobes für Mahmoud Dahoud.© AFP

Mahmoud Dahoud wechselte 2017 zum BVB

2017 wechselte Mahmoud Dahoud von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund, alle Zweifel konnte er seitdem nie ausräumen. Lange saß er vor allem auf der Bank, erst in der ersten Amtszeit von Edin Terzic entwickelte er sich zu einem Leistungsträger. Nun aber möchte sich der BVB im Zentrum verändern und einen Profi abgeben, der ein enormes Gehalt (um die sieben Millionen Euro) überwiesen bekommt.

„Mo ist jetzt sechs Jahre bei uns, er ist ein sehr guter Fußballer, und ich habe sportlich und menschlich wirklich eine sehr hohe Meinung von ihm“, hatte Sportdirektor Sebastian Kehl in der Bild-Zeitung erklärt. „Trotzdem haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.“

BVB kämpft mit Mahmoud Dahoud um die Meisterschaft

Zu Beginn der Saison habe Mahmoud Dahoud in jedem Pflichtspiel auf dem Platz gestanden, meinte Edin Terzic. „Im Januar hatte er noch Rückstand und noch keine Sicherheit in den Zweikämpfen. Dann ging die Siegesserie los und die Jungs auf seiner Position haben es sehr gut gemacht.“ Die Vertragsgespräche hätten Dahoud nicht kaltgelassen, so Terzic. „Das ist auch menschlich. Wir nehmen aber nullkommanull Rücksicht auf Vertragssituationen, sondern berücksichtigen nur das, was er bringen kann.“

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Am Samstag tritt der BVB bei der TSG Hoffenheim an, durch einen Sieg könnten die Dortmunder an die Tabellenspitze springen. In seinen letzten Monaten kämpft Mahmoud Dahoud mit seinen Kollegen um die Meisterschaft.

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