Tief im Dortmunder Stadion musste man am späten Samstagabend das BVB-Ergebnis gar nicht kennen, um zu erahnen, wie einseitig das vermeintliche Topspiel verlaufen sein musste. Verstohlen verließen die Borussen den Kabinentrakt, schauten stumm auf ihre Smartphones, während sie darauf warteten, dass endlich ein Auto kam, um sie fortzubringen.

Marcel Sabitzer versteckte sich unter seiner Kapuze, Nico Schlotterbeck hockte, ohne zu reden, auf einer Treppenstufe. Torhüter Gregor Kobel räumte ein: „Es war zu wenig, das kotzt einen an.“