Beinahe hätte es Borussia Dortmund erwischt. Viel fehlte beim 3:3 in Frankfurt, wo mehr fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen zu Gunsten des Terzic-Teams ausgelegt wurden als andersherum, nicht zur ersten Saisonpleite. So bleibt der BVB dank der individuellen Klasse und Comeback-Qualitäten wie der FC Bayern und Bayer Leverkusen nach neun Spieltagen noch ohne Niederlage. Der glückliche Punkt bei der Eintracht sollte wegen der vorherigen Ausbeute kein Anlass zu Ärger oder gar Sorge sein – oder?
Augenblicke sind vergänglich, die Momentaufnahme in der Bundesliga ergibt aber gerade folgendes Bild: Die Starken werden immer stärker, sie geben sich kaum die Blöße, mal gegen schlechter platzierte Teams zu verlieren. Das Augsburger 3:2 über Wolfsburg war in dieser Spielzeit der erste Sieg einer Mannschaft aus der unteren Hälfte gegen eine aus dem oberen Teil des Tableaus. Abgesehen von Stuttgart (oben) und Union Berlin (unten) hat sich kein Verein in eine Tabellenregion verirrt, in der er nicht vor den ersten Partien erwartet worden wäre.


