Sebastian Kehl musste selbst grinsen. „Ich müsste jetzt eigentlich neun Euro in irgendein Phrasenschwein werfen“, sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund, als er noch einmal kurz seinen ersten Sätzen nachspürte, die er nach dem 4:0 (3:0)-Sieg gegen Eintracht Frankfurt gesagt hatte: „Das ist Fußball, Fußball ist Emotion, Fußball ist Tagesgeschäft, Fußball ist Ergebnissport.“ Einerseits irrte Kehl, es hätten mindestens zwölf Euro sein müssen. Andererseits hatte er aber auch recht mit seinen Ausführungen, so phrasenhaft sie auch daherkamen. Vor einer Woche noch waren die Dortmunder die Deppen der Nation gewesen: Statt einen Stolperer des FC Bayern auszunutzen, ein 1:1 gegen die TSG Hoffenheim nämlich, verspielte der BVB eine 2:0-Führung beim VfB Stuttgart – und das in Überzahl.

Lob von BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl