Marius Wolf konnte schon wieder lächeln, als er im recht zugigen Tunnel unter der Haupttribüne des Dortmunder Stadions stand und auf den Fahrdienst wartete, der ihn zu seinem Auto bringen sollte. „Ist nicht so schlimm“, sagte der Rechtsverteidiger von Borussia Dortmund, nachdem es zuvor doch ein bisschen schlimm ausgesehen hatte, zumindest für Wolf persönlich. Für den BVB war der Freitagabend richtig gut verlaufen, er besiegte Verfolger RB Leipzig mit viel Kampf und etwas Glück 2:1 (2:0), wodurch er im Bundesliga-Titelrennen blieb – und sich gerüstet zeigte für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Chelsea am Dienstag (21 Uhr/Prime). Wolf allerdings lief unrund, er hatte sich kurz vor Schluss bei einer Abwehraktion gegen Nationalspieler David Raum wehgetan, die Partie aber zu Ende gebracht. Und gegen Chelsea, da werde es schon klappen, meinte Wolf.

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