Wie sich doch die Zeiten ändern: Es ist gar nicht lange her, da zuckten die Verantwortlichen von Borussia Dortmund nervös zusammen, wenn eines der bösen M-Wörter fiel. Mentalität etwa. Oder, schlimmer noch: Meisterschaft. Und jetzt? Jetzt fragt kaum noch ein Journalist nach Mentalität, weil es ja gut läuft. So gut, dass die Verantwortlichen das Thema immer mal wieder anschneiden – lobend, versteht sich. Sportdirektor Sebastian Kehl erinnert zudem freimütig an die Saison 2011/12, als der BVB zuletzt Meister wurde, und rechnet vor, was man dafür für eine Rückrunde spielen müsste. Und Julian Brandt spricht in aller Ruhe über die Dinge, die man noch verbessern muss, um ganz oben in der Tabelle mitzuhalten.

BVB hat sich zum Titelkandidaten gemausert