Alexander Meyer erscheint leicht verspätet in der Sport-Geschäftsstelle von Borussia Dortmund, aber dafür kann er nichts: „Heute war die Trainingseinheit ungewohnt lang, zwei Stunden“, sagt er entschuldigend. Aber derzeit macht das BVB-Training ja ein wenig mehr Spaß, weil es die reale Aussicht auf Pflichtspiele gibt: Stammtorhüter Gregor Kobel ist verletzt, Alexander Meyer könnte ihn auch im Bundesligaspiel beim 1. FC Köln vertreten. Vier Spiele hat er in dieser Saison bereits gemacht – und damit im zarten Alter von 31 Jahren sein Debüt in der Bundesliga und der Champions League erlebt. Im Interview erzählt er, warum es bei ihm besonders lange gedauert hat, wie er sich fühlte, als es endlich klappte – und warum die vielen Rückschläge in seiner Karriere ihm heute auch helfen.

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