Vier potenzielle Stammspieler fehlten, als Borussia Dortmund am Mittwoch die Vorbereitung auf das Bundesligaspiel gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vorantrieb: Die schon länger angeschlagenen Niklas Süle (Muskelverletzung) und Karim Adeyemi (Fußverletzung) arbeiteten individuell und trainierten nicht mit der Mannschaft – ebenso wie Jude Bellingham und Raphael Guerreiro, der nach dem 3:1-Sieg gegen den SC Freiburg mit dicken Eisbeuteln um den Oberschenkel gesichtet worden war.
BVB erhöht die Intensität im Training
Nach Klubangaben allerdings lag weder bei Bellingham noch bei Guerreiro eine ernsthafte Verletzung vor, sie traten aus Gründen der Belastungssteuerung etwas kürzer. Damit verpassten sie bei schwülwarmer Hitze in Dortmund-Brackel eine intensive Einheit mit vielen Sprints. Trainer Edin Terzic und sein Team nutzten die Gelegenheit in einer der letzten nicht-englischen Wochen bis zum Winter, um noch einmal eine Intensitätsspitze zu setzen.
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Komplett dabei war dagegen Salih Özcan, der weite Teile der Saisonvorbereitung und auch die vergangenen Spiele wegen einer Fußprellung verpasst hatte. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer für fünf Millionen Euro vom 1. FC Köln gekommen war, könnte gegen Bremen sein Debüt für den BVB feiern.
BVB-Zugang Modeste in Freiburg ohne Wirkung
Und für Zugang Anthony Modeste geht es darum, in dieser Trainingswoche an den Automatismen mit den Mitspielern zu feilen. In Freiburg hatte er nach nur drei Trainingstagen gleich in der Startaufstellung gestanden und es an Bindung zu den Kollegen vermissen lassen. Am Ende standen nur wenige Ballkontakte und Torschüsse – das muss nun gegen Bremen besser werden.
Noch kann BVB-Trainer Terzic hoffen, dass ihm dann auch Süle und Adeyemi nach ihren Verletzungen wieder zur Verfügung stehen – und dass sich die Blessuren bei den beiden Neuzugängen nicht als schwerer entpuppen als zunächst vermutet.



