In 25 Jahren passiert viel. Sommermärchen, WM-Triumph, Bayern-Dominanz, RB Leipzig. Natürlich: Jahrtausendwende, Google, I-Phone, Facebook. Und: Schröder, Merkel, Scholz.

Karl-Heinz Riedles Haare schimmern grau an den Schläfen. Altern, sagt er, sei nicht seine Sache. „Das ist furchtbar.“ Dabei wirkt der 56-Jährige, die Haut braun gebrannt, das Lächeln vereinnahmend, immer noch wie einer, mit dem man gerne Guinness in einem Pub schlürfen möchte. Nur nicht um diese Uhrzeit, denn eingeladen hat der ehemalige Stürmer, der in der Luft zu schweben schien, wenn er köpfte, vormittags. In einem Dortmunder Hotel möchte er reden über das Spiel, das schon 25 Jahre zurückliegt, das sein Leben und die Historie von Borussia Dortmund bis heute prägt.