Als früherer Fußballer auf hohem Amateurniveau liebt Hans-Joachim Watzke das Spiel als solches. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund mag es deshalb auch, nah bei der Mannschaft zu sein, sich auszutauschen, sich auch einzumischen. Seit Monaten aber liegt der Fokus der Arbeit des 61-Jährigen auf dem Krisenmanagement: Die Corona-Panademie trifft auch einen Branchengiganten wie den BVB hart. Auch deshalb bleibt die Champions League das Ziel. Ein Gespräch über eine komplizierte Lage und deren Auswirkungen.

Herr Watzke, an diesem Samstag tritt der BVB beim SC Freiburg an – einem Gegner, der mit bescheidenen Mitteln Bemerkenswertes leistet. Bewundern Sie das? Und ärgert es Sie, dass Ihre Mannschaft wiederholt über solche Gegner stolpert?