Schwarzer Kapuzenpulli, schwarze Hose, schwarze Kappe: Ganz in Schwart erscheint BVB-Tortwart Roman Bürki (29) zum Gesprächstermin. Gerade ist das Vormittagstraining zu Ende gegangen, und das war „länger als erwartet“, wie der Spieler von Borussia Dortmund erzählt. Einmal durchatmen, die Mütze vom Kopf, mit der Hand ein paarmal durch die Haare gestrichen – dann kann es losgehen. Ein Interview über das anstehende Bundesligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr/Sky), die Krise beim BVB, die Diskussionen um Trainer Lucien Favre, die Frage nach der Mentalität und die Unterschiede zum FC Bayern.

Herr Bürki, vor zwei Jahren hatten wir zuletzt ein Interview miteinander. Als ich es damals in der Redaktion ankündigte, waren die Reaktionen eher zögerlich. Was glauben Sie, wie es dieses Mal war?