Lucien Favre riss die Arme hoch, ballte die Fäuste und schrie sein Glück in den Berliner Nachthimmel. Der sonst so zurückhaltende Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund jubelte für seine Verhältnisse geradezu enthemmt. Er hatte ja auch einiges überstehen müssen, in diesem Spiel bei Hertha BSC wie in den vergangenen Wochen: Am Ende stand 74.667 Zuschauern im Olympiastadion ein knapper 2:1 (2:1)-Sieg beim Hauptstadtklub, den seine 45 Minuten in Unterzahl spielende Mannschaft vor allem erkämpft hatte. Noch in der Nachspielzeit warf sich Dan-Axel Zagadou in einen Schuss von Marko Grujic und verhinderte so den späten Ausgleich.

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