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Um die Worte von Marco Reus am Mittwoch besser zu verstehen, muss man etwas zurückblicken. Auf den Abend am 18. Mai, als der Kapitän von Borussia Dortmund als letzter Profi aus der Kabine im Gladbacher Stadion trottete. Erschöpft, enttäuscht, auch niedergeschlagen. Weil die Deutsche Meisterschaft mal wieder im fernen München mit Weißbier begossen wurde, dem BVB trotz einer grandiosen Hinrunde nur die Vizemeisterschaft blieb. Reus rang damals nach Erklärungen, grübelte sichtlich, ließ aber durchblicken, dass es einigen Profis wohl auch an der letzten Überzeugung gefehlt habe.


