Michael Zorc hat sich über die Jahre eine gewisse Vorsicht angeeignet. Der Sportdirektor von Borussia Dortmund ist seit über 20 Jahren im Amt und er weiß, dass seine Worte genauestens beäugt werden – gerade in Transferphasen. Daher beherrscht Zorc inzwischen die Kunst, in vielen Worten nicht ganz so viel zu verraten. Wenn man ihn etwa auf den mit 36 Profis deutlich überdimensionierten Kader und die Notwendigkeit von Abgängen anspricht, sagt der 56-Jährige: „Das Transferfenster ist ja gerade erst seit dem 1. Juli geöffnet“, sagt er. „Gehen Sie davon aus, dass auf der Abgabenseite noch der eine oder andere Transfer vollzogen wird.“