Der Verweis auf recht lange Arbeitstage in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat bei Fritz Keller und Friedrich Curtius nicht gefehlt, als Präsident und Generalsekretär kürzlich Einblicke in den Krisenalltag gewährten. „Minimum zwölf Stunden“ (Curtius) kämen schnell zusammen. Am Montag findet nun der erste Außerordentliche Bundestag statt, bei der 262 Delegierte erstmals in digitaler Form ihr Stimmrecht ausüben. Zum Spaltpilz für die Vertreter aus Regional- und Landesverbänden wird dabei die Saisonfortsetzung der 3. Liga.
Während die Frauen-Bundesliga bis auf den Sonderfall des Tabellenletzten FF USV Jena weitgehend klaglos am 29. Mai weiterspielen will, stellt sich die höchste Männer-Spielklasse unter DFB-Obhut bei der Saisonfortsetzung am 30. Mai teilweise quer. Ob zu Pfingsten hier wirklich der Ball rollt, erscheint angesichts der Verweigerungshaltung und Klageandrohung einzelner Klubs wie dem 1. FC Magdeburg zweifelhaft.


