In dem Moment, in dem sich sein Leben fundamental ändert, erhebt sich Fritz Keller von seinem Stuhl und schaut auf die 257 Delegierten, die ihn gerade einstimmig für drei Jahre zum neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes gewählt haben. „Es ist mir eine große Freude. Ich gebe alles“, sagt er in den Saal in Frankfurt hinein und wirkt für wenige Augenblicke ergriffen. Nur kurz. Dann begibt er sich bereits auf das Podium, um nun als Chef des größten Sportverbandes der Welt am weiteren Verlauf des Bundestages teilzunehmen. Für Keller beginnt in diesem Moment ein neuer Lebensabschnitt. Für den DFB beginnt der Neuanfang.

Kein Gegenkandidat beim Bundestag