Die Spekulationen über die Zukunft von Vitalie Becker sind nun endgültig beendet. Nachdem diese Redaktion schon in der vergangenen Woche über eine Einigung im Vertragspoker zwischen Schalke 04 und dem 21 Jahre alten Linksverteidiger berichtet hatte, ist seine Verlängerung bis ins Jahr 2030 nun offiziell. Am Dienstag hat der gebürtige Gladbecker den neuen Vertrag bei seinem Herzensverein unterschrieben. Ein drohender ablösefreier Abgang (sein vorheriger Vertrag wäre im Sommer 2027 ausgelaufen) ist damit vom Tisch.

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„Uns war es sehr wichtig, bei einem auslaufenden Vertrag gemeinsam mit Vitalie Becker die Weichen für seine Zukunft zu stellen. Vita hat uns mit seinen fußballerischen Qualitäten sowie Fleiß, Mut und Leidenschaft überzeugt“, erklärt Profifußball-Direktor Youri Mulder. „Seine Entwicklung ist absolut bemerkenswert, und sie ist nach unserer Auffassung auch noch nicht abgeschlossen. Deswegen hat er unser Vertrauen und ist in unserer strategischen Kaderplanung ein fester Baustein.“

Schalke-Verteidiger Vitalie Becker hat eine Ausstiegsklausel im Vertrag

Im Zuge der Verlängerung hebt Schalke das Gehalt des Verteidigers deutlich an. Noch spannender ist allerdings: Becker hat eine gestaffelte Ausstiegsklausel mit einer Maximalablöse von 15 Millionen Euro im Vertrag. Heißt: Für Champions-League-Teilnehmer oder Teams aus Top-Ligen wäre Becker teurer als für andere Klubs.

Becker durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Gelsenkirchener und identifiziert sich voll mit dem Klub. Einfach waren die Vertragsverhandlungen trotzdem nicht – weil seine sportliche Perspektive in der Bundesliga unklar ist. Die Verantwortlichen trauen Becker zwar viel zu und sehen in ihm eine potenzielle Identifikationsfigur der Zukunft, kurzfristig dürfe er es allerdings schwer haben, Stammspieler zu werden. Auf der linken Abwehrseite dürfte Neuzugang Robin Gosens (32) erste Wahl sein, sobald er nach seiner Verletzung wieder topfit ist.