Trotz der klaren 0:3-Niederlage seiner Mannschaft leuchteten nach dem Testspiel gegen Real Madrid die Augen von Schalkes Trainer Miron Muslic. Warum? Weil er eine engagierte Leistung seiner Mannschaft gegen eines der besten Teams der Welt gesehen hat – und, weil Trainerikone José Mourinho den Schalker offenbar in seinen Bann gezogen hat.

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„José Mourinho war in meiner Kabine – das nimmt man mit“, erzählt der 43 Jahre alte Österreicher. „Wir haben uns schon vor dem Spiel kurz ausgetauscht hier im Tunnel.“ Genaue Gesprächsinhalte gab Muslic zwar nicht wieder; er fasst allerdings zusammen: „Wir haben gesagt, wir müssen heute leiden, uns entwickeln und lernen – und auch ich habe viel gelernt.“

Muslic erklärt: Schalke wird immer Mourinhos „Zuhause“ bleiben

Warum Muslic so sehr von Mourinho beeindruckt ist und ihn sogar ein Vorbild nennt? „Das ist ein Trainer, der ein geborener Wettkämpfer ist. Der geht in die Spiele, um sie zu gewinnen. Das ist schon etwas, das mich persönlich befeuert und antreibt“, schwärmt der Aufstiegstrainer der Königsblauen. Dass Mourinho nach dem Testspiel sogar noch in die S04-Kabine kam, um sich für den guten und harten Test zu bedanken, „zeigt einfach seine Größe“, so Muslic.

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Von den Schalkern bekam die portugiesische Trainerlegende nach dem Spiel in den Katakomben sogar noch ein Andenken: ein königsblaues S04-Trikot mit dem Rückendruck „Special 1“ – in Anlehnung an den Spitznamen des 63-Jährigen, den er vor rund 20 Jahren in seiner ersten Amtszeit beim FC Chelsea erhalten hatte.

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Ob das Schalke-Trikot wirklich einen Ehrenplatz bei José Mourinho bekommen wird, ist fraglich. Die Veltins-Arena wird für den Real-Coach aber immer besonders bleiben – schließlich gewann er in der Schalker Heimspielstätte im Jahr 2004 sensationell die Champions League mit dem FC Porto. Für Mourinho war es der internationale Durchbruch. „Ich habe ihm vor dem Spiel und nach dem Spiel gesagt: Das wird immer sein Zuhause bleiben“, sagt Muslic. „So hat er sich heute auch gefühlt.“